Am 19. Mai wird unter dem Motto "Demokratie braucht Vielfalt, Vielfalt braucht Demokratie" in ganz Deutschland der Diversity Tag 2026 gefeiert. Auch die Thüringer Hochschulen sind dabei - nur länger - mit Dversity Tagen vom 18.05.-12.06.2026.
Weil man Vielfalt gar nicht genug schätzen und hochleben lassen kann.
Spannende kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen können an den verschiedenen Standorten der Thüringer Hochschulen sowie online besucht werden.
Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe werden erschwerte und verwehrte Zugänge zu Hochschule und Wissenschaft aufgezeigt, Unterstützungs- und Beratungsangebote vorgestellt sowie Diskussionsräume eröffnet, wie die Thüringer Hochschulen als gemeinsame Orte des Lernens, Forschens und Arbeitens für alle gestaltet werden können.
Am 18. Mai starten die Diversity Tage 2026 mit einer Online-Verstaltung.
Bis zum 12.06.2026 gibt an allen Thüringer Hochschulen Veranstaltungen. Nutzen Sie die Chance sich zu infomieren, weiterzubilden oder in den Austausch mit anderen zu kommen und lassen Sie sich von unserem vielfältigen Angeboten inspirieren.
Hier finden Sie das gesamte Programm:
Online
Organisation
Netzwerk Diversität an Thüringer Hochschulen
Im Vortrag zeigt Tanja Berg, warum unterschiedliche Perspektiven nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch Forschung und Lehre bereichern und wie Hochschulen als Orte des offenen Denkens demokratische Werte aktiv mitgestalten.
Zum Diversity Tag am 19. Mai 2026 stellt die Bauhaus-Universität Weimar ihre Diversitätsinitiativen vor. Komm vorbei und lerne beim gemeinsamen Mittagessen die Diversity Guides und das Awareness-Team kennen!
On Diversity Day (19 May 2026), the Bauhaus-Universität Weimar will be presenting its diversity initiatives. Come by and meet the Diversity Guides and the Awareness Team over lunch!
„15 Liebesbeweise“ spiel im Jahr 2014 und ist Alice Douards Spielfilmdebüt und basiert auf ihrer eigenen Lebensgeschichte. Der Film lief auf dem Filmfestival in Cannes und gewann beim Filmfest Hamburg den Publikumspreis.
Ein kompakter Online-Impuls gibt Einblicke in neurodivergente Lebensrealitäten an der Hochschule und zeigt, welche Herausforderungen im Studium und Arbeitsalltag oft unsichtbar bleiben. Im Fokus stehen Verständnis, Sensibilisierung und konkrete Impulse für mehr Inklusion – mit anschließender Möglichkeit zum Austausch.
„Kein Land für Niemand“ zeigt die Abschottung eines Einwanderungslandes und analysiert den migrationspolitischen Paradigmenwechsel in Deutschland. Im Anschluss des Films gibt der Regisseur Max Ahrens Einblicke in die Entstehung des Films. The screening has German and English subtitles.
C19 – research building "Weltbeziehungen", seminar room (ground floor) | C19.00.02
Second-wave feminists challenged the gendered division of labor by arguing that unpaid activities like housework, care, and volunteering create economic value and should be recognized as work. Although this led to greater visibility through the category of unpaid work, its effects on volunteering and gender relations remained ambivalent.
Der Workshop thematisiert Hatespeech im digitalen Hochschulalltag und zeigt, wie Wissenschaftler:innen, Studierende und besonders marginalisierte Gruppen davon betroffen sind. Im Fokus stehen praktische Strategien der Counterspeech und digitalen Zivilcourage, mit denen Teilnehmende lernen, Hatespeech einzuordnen, angemessen zu reagieren und Betroffene zu unterstützen.
Der Workshop zeigt praxisnah, wie Lehrveranstaltungen zugänglich, aktivierend und lernförderlich gestaltet werden können, damit sie den unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen aller Teilnehmenden gerecht werden.
„Art together – Diversity Edition“ lädt zu offenen, kostenfreien Kunsttreffen rund um Vielfalt, Identität und Zusammenleben ein und schafft Raum für Austausch und persönlichen Ausdruck. Das zweisprachige (DE/EN) und barrierefrei zugängliche Angebot richtet sich an alle Interessierten aus Hochschule und Stadtgesellschaft.
weitere Veranstaltungstermine sind: 03.06. | 09.06. | 17.06. jeweils um 15:00-16:30 Uhr
C07 – Lehrgebäude 2, Werkstatt für Medienbildung, Raum 309
Der Vortrag beleuchtet, wie Jugendliche auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube politische Meinungen bilden, und thematisiert dabei Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten digitaler Räume. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussion.
Der Workshop richtet sich an Erstakademiker:innen und bietet in einem geschützten Rahmen Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung rund um Bildungsbiografien, Herausforderungen und Stärken im Studium. Zudem informiert er über ArbeiterKind.de sowie über Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende aus nicht-akademischen Familien.
Der Aktionstag verbindet Diversität und Gesundheitsförderung mit vielfältigen Angeboten rund um gutes Studieren und Arbeiten. Im Mittelpunkt steht, Vielfalt als Stärke zu nutzen, Austausch zu fördern und Rahmenbedingungen für Wohlbefinden und Entwicklung zu stärken.
Hochschule Nordhausen | unterer Campus auf der Wiese
Du hast Freude an Bewegung? Im Rahmen des Mutmacher:innen-Projekts findet ein offener Zumbakurs statt. Das Angebot der Caritas Nordhausen richtet sich an Frauen und ihre Familien und unterstützt Teilhabe und Austausch.
Ein kreativer Workshop des StuRa macht Vielfalt sichtbar: Studierende gestalten gemeinsam eine Leinwand zum Thema „Was bedeutet Vielfalt für dich?“ – begleitet von einer Flagge als Zeichen für Zusammenhalt und Diversität.
Interaktive Mitmach-Stände laden dazu ein, Vielfalt spielerisch und kreativ zu entdecken – vom Kreativworkshop über Demokratie-Jenga bis hin zu spannenden Impulsen zu Kommunikation und Sprache.
Ein wertschätzender Austausch für neurodivergente Studierende: Der Workshop beleuchtet Herausforderungen und Ressourcen im Studienalltag mit ADHS, Autismus & Co. und schafft Raum für neue Perspektiven, Verständnis und gegenseitige Unterstützung
Der Vortrag von MOBIT e.V. richtet sich an Lehrende und vermittelt praxisnah, wie Symbole, Codes und Erscheinungsformen der extremen Rechten – insbesondere der „Neuen Rechten“ – im Lehrkontext erkannt und eingeordnet werden können. Zudem gibt er einen Überblick über zentrale Akteur:innen, besonders in Thüringen, und bietet Raum für Austausch zum professionellen Umgang mit entsprechenden Vorfällen.
Ein Abend von Studierenden für Studierende: Im offenen Austausch wird die persönliche Bedeutung von Diversität beleuchtet – zweisprachig auf Deutsch und Englisch.
Ein praxisnaher Workshop zeigt, wie sich Wohlbefinden im Team gezielt stärken lässt – mit alltagstauglichen Ideen für eine Zusammenarbeit, in der sich alle wohlfühlen.
Ein Vortrag über ADHS bei Frauen* beleuchtet, warum viele erst spät diagnostiziert werden – und was das für ihr Leben bedeutet. Wissenschaftliche Einblicke treffen auf persönliche Erfahrungen und laden zum offenen Austausch ein.
Ein interaktiver Vortrag zeigt, wie diversitätssensible Lehre gelingen kann – mit praktischen Tipps, um Studierende mit unterschiedlichen Hintergründen von Anfang bis Prüfung bestmöglich einzubeziehen.
Zivilcourage zeigen – nicht wegsehen Wie können wir reagieren, wenn Menschen diskriminiert oder angegriffen werden? In diesem Workshop lernen wir, Gewalt und Diskriminierung im Alltag zu erkennen und entwickeln gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten für mehr Solidarität und Mut im öffentlichen Raum.
Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich auch der Hochschulalltag verändert: Eine Veranstaltung beleuchtet Erfahrungen jüdischer Studierender und Lehrender und diskutiert, was wir alle gegen Antisemitismus tun können – mit Impulsen aus Wissenschaft und Praxis.
Der interaktive Workshop von Anna-Maria Gimpel (ArbeiterKind.de) richtet sich an Studierende der ersten Generation und bietet Raum zur Reflexion von Bildungsbiografien, zum Austausch sowie zur Stärkung von Kompetenzen im Studium und Berufseinstieg.
Der Tag der Lehre „Neurodiversität auf dem Campus“ sensibilisiert für neurodivergente Perspektiven, macht deren Bedeutung in Studium und Lehre sichtbar und bietet vielfältige Formate zum Austausch, zur Information und Vernetzung für alle Universitätsangehörigen.
Annette Höinghaus (Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V.) gibt einen kurzen Input zu „Studieren mit Legasthenie und Dyskalkulie“ (Diagnose, Hilfsmittel, Unterstützung, Selbsthilfe), anschließend folgt eine offene Fragerunde.
Antiziganismus erkennen, verstehen und wirksam begegnen: In diesem Online-Workshop erhalten Sie fundierte Einblicke in historische und aktuelle Erscheinungsformen dieser Diskriminierungsform. Stärken Sie Ihre Handlungssicherheit im professionellen Kontext und lernen Sie antiziganismuskritische Perspektiven kennen. Organisiert von der Landesvertretung deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Bildungsbotschafter*innen gegen Antiziganismus“.
Der Workshop von Doreen Breuer (Netzwerk für Demokratie und Courage) behandelt anhand von Praxisbeispielen verschiedene Formen von Diskriminierung, vermittelt Strategien und Argumentationstechniken für den Umgang damit und bietet erste praktische Übungen zur Anwendung.
The workshop by ArbeiterKind.de helps international students understand how to finance their studies in Germany (and Thuringia in particular) by explaining job options, legal conditions, as well as available funding and scholarship opportunities.
Der Workshop von Catharina Crasser (D2 - Denkfabrik Diversität) vermittelt Grundlagen zu Behinderung im Hochschulkontext, reflektiert Barrieren und fördert den Austausch, um praxisnahe Strategien und Kommunikationsansätze für eine inklusive Zusammenarbeit in Studium und Lehre zu entwickeln.
Der Workshop von Anna-Maria Gimpel (ArbeiterKind.de) richtet sich an Erstakademiker*innen, bietet einen geschützten Raum zur Reflexion ihrer Bildungswege, beleuchtet Stärken und Herausforderungen im Studium und informiert über Unterstützungsangebote wie ArbeiterKind.de.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die ökonomische Forschung zu Ursachen und Folgen populistischer Wahlerfolge und zeigt dabei Unterschiede zwischen historischem Linkspopulismus in Lateinamerika und aktuellem Rechtspopulismus in OECD-Ländern auf. Anschließend werden eigene Arbeiten des Lehrstuhls für Wirtschaftspolitik zu wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen populistischer Politik vorgestellt.
Online
Organisation
Netzwerk Diversität an Thüringer Hochschulen
Wie kann Verwaltung Demokratie schützen und dabei parteipolitisch neutral bleiben? In einem praxisnahen, interaktiven Vortrag mit anschließender Diskussion zeigt Doreen Denstädt vom Verwaltung für Demokratie e.V., welche Verantwortung Mitarbeitende – insbesondere in der Hochschulverwaltung – im demokratischen Prozess tragen. Im Fokus stehen rechtliche Grundlagen, Handlungssicherheit und der Umgang mit demokratiefeindlichen Angriffen im Verwaltungsalltag.
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